Exotisches

Sashimi aus Japan

Wurst, Käse und Brot kann jeder. Die Japaner hingegen setzen eher auf die gesunden Aspekte der Ernährung. Seit Jahrtausenden vertraut das Inselvolk auf die Schätze des Meeres. Kaum verwunderlich, dass sich daher Algen und Fisch auf dem Speiseplan befinden. Doch was wäre ein echter Asiate ohne seine tägliche Portion Reis? Um Fisch und Reis gleichermaßen haltbar und genießbar zu machen, erfanden die Japaner das Sushi. Sushi lebt vor allem von frischen Zutaten. Neben Fisch, wie Lachs, Thunfisch und Ebi(Garnelen), kann Sushi als Rolle auch Gurke oder Avocado und Surimi oder sogar Ei und andere Gemüsesorten aufweisen. Der Reis wird mit besonderem Reisessig getränkt und klebt dadurch besser und lässt sich leichter formen. Zusammen mit dem eingerollten Sushi werden Wasabi, eine scharfe Würzpaste, sowie Ingwer, zur besseren Verdauung gereicht. Sushi ist lecker, doch die Kohlenhydrate im Reis gefallen nicht jedem Europäer. Die sinnvolle Alternative lautet Sashimi. Bei Sashimi handelt es sich um rohen Fisch, der ansprechend in Scheiben geschnitten und präsentiert wird. Gegessen wird er ähnlich wie Sushi aber immer mit Stäbchen. Sashimi lassen sich prinzipiell von sämtlichen Fischsorten und Meerestieren erzeugen. Beliebt sind Sashimi vom Fugufisch oder sogar von Kraken und Muscheln. Auf Fischmärkten in Japan schmeckt das Sashimi besonders frisch, denn hier profitieren Kunden von den frischen Fängen direkt aus dem Meer. Vorsicht bei Sushi und Sashimi in Europa. Viele Asiaten versuchen auf den scheinbar günstigen Sushi-Zug aufzuspringen und bieten als Thailänder oder Vietnamese die japanischen Delikatessen an. Nur selten besitzen die Köche die nötige Ausbildung eines Meisterkochs in Japan. Sushi und Sashimi wird traditionell mit Messer und Handeinsatz zubereitet und es handelt sich um rohe Zutaten. Hygiene spielt also eine wesentliche Rolle. Daher lohnt es sich oftmal etwas mehr Geld bei erfahrenen Sushi-Köchen zu investieren, die ihr Handwerk kennen, verstehen und lange erlernt haben.

Shabu-Shabu

Wer varrieren möchte und nicht direkt dem frischen Fisch vertraut, dem hilft auch an dieser Stelle die japanische Küche weiter. Shabu-Shabu nennt sich ein Gericht, indem frische, rohe Zutaten verwendet werden, die Sie mit Ihrem Stäbchen-Set direkt in heißes Wasser befördern. Eine anständige Brühe sorgt für den nötigen Geschmack und die passenden Dips und Soßen verfeinern selbst den einfachsten Krautstängel. Abwechslungsreich und nicht nur auf Fisch beschränkt, so gibt sich Shabu-Shabu zu erkennen. In der Regel werden feinste Scheiben Rinderfilet verwendet, um das Gericht zum Finale zu führen. Gemüse spielt dabei ebenfalls eine wichtige Rolle.