07.04.2017

Wie ein Oberösterreicher von seinen Snipervideos lebt und das Bundesheer davon profitiert

Bis vor 1 Stunde hatte ich noch nie von „Novritsch“ gehört. Nach einer kurzen Recherche weiß ich: „Novritsch“ ist das Pseudonym des oberösterreichischen YouTubers und Airsoft Spielers Christoph Neuwirth. Airsoft ist ein nicht unumstrittener Waffensport – ähnlich wie Paintball, auch wenn das so sicher nur Unwissende formulieren ;)

„Novritsch“ hat sich mit seinen Videos eine Community von 1.8 Mio YouTube Abonnenten, 186.000 Instagram Followern und 160.000 Facebook Fans aufgebaut. Besonders spannend find ich seine aktuelle Kooperation mit dem österreichischen Bundesheer. Irgendjemand dort dürfte verstanden haben, wie wertvoll Neuwirths Online-Reichweite ist, um Nachwuchs für das Heer zu begeistern.

Bundesheer wirbt mit Novritsch um Nachwuchs

Vor kurzem ist Neuwirth, der eine Scharfschützenausbildung beim Bundesheer hat, für diese Koop wieder eingerückt. Zwei Wochen lang berichtet er in „Daily Vlogs“ vom offiziellen Snipertraining beim Heer in Kärnten. Ich hätt‘ mir ja nie gedacht, dass mich sowas interessiert, aber Neuwirths Startvideo ist beeindruckend gut gemacht. Seine 10 Vlog Einträge zur Kampagne erzielten bisher über 3 Millionen Views.

Ich hab’s nicht so mit Waffensport. Es gibt viel, was man dran doof finden kann. Aber unabhängig davon ist das eine beeindruckend moderne Imagekampagne des österreichischen Bundesheers.

Neben seinem YouTube Kanal betreibt Neuwirth übrigens auch einen Onlineshop. Laut Medienberichten kann er von seinen Onlineaktivitäten leben.



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